Donnerstag, 22. Januar 2009
gografisches update...
forschungsmaessig will ich dort noch einige cricketspieler treffen und v.a. noch spielbeobachtungen in den familien der beiden frauen machen.
alex fliegt am montag auch nach ouvea, wird aber nicht nach st. joseph mitkommen. wir freuen uns auf das wiedersehen mit ihm im flugzeug!
schuster bleib...
das foto bleibt vorerst unter verschluss. apropos foto: zum glueck habe ich noch die von der volkskunde ausgeliehene videokamera dabei. mit der kann ich auch foetelen, aber der speicher ist halt miniminimini (64mb), weil die kamera schon was aelter ist: der aufmerksame leser wird mir nun raten, eine groessere speicherkarte zu kaufen. diesen versuch habe ich schon unternommen aber hat dann doch nicht geklappt, trotz formatierungsversuchs nach anleitung. naja, hab das geld retour verlangt und nun nehme ich halt die videokamera. s isch chly äs gschleipf aber es geht schon. der fotomann hat gemeint, dieser defekt bei der fotokamera koenne nur von canon selber behoben werden. baaaah
Dienstag, 20. Januar 2009
Lebenszeichen aus dem Norden
Endlich schaffe auch ich es einen Post auf unserem Blog zu veroeffentlichen. Alice und ich sind seit einigen Tagen hier an einem total lauschigen Ort an der Ostkueste namens Poindimie gelandet. Hingefahren wurden wir von Daniel, dem aeltesten Sohn von Sèrge bei dem wor wohnen durfen. Mit von der Partie sond ausserdem Fèrizia, der Juengste und Eduouard, der sich in Noumea spontan an unsere Fahrt angeschlossen hat. Die Reise hierher mit dem "quatrequatre" hat ca. 5 Stunden gedauert und die Landschaft die an uns vorbeirauschte war atemberaubend. Die Jungs hier wuerden wohl einfach nur "choc" sagen. Nun denn, leider luss ich wieder(!) den Compi verlassen weil ich in einer Biblio sitze und die Zeit limitiert ist. Ein anderes Mal hoffentlich mehr und dann mit Fotos ;)
Umarme Euch, Mel
Samstag, 17. Januar 2009
take your chance...
wie in einem kommentar bereits bemerkt wurde kommt es 1. anders und 2. als man denkt. diese maxime gilt nicht nur fuer unsere anreise sondern in einigen faellen auch fuer den weiteren verlauf der forschung: les garçons gehen nun doch nicht nach tiga. was sich erst als tolle chance praesentiert hat, eine kapazitaet befragen zu koennen, war nun doch nicht verwirklichbar: der pastor von tiga ist erkrankt und musste fuer eine behandlung nach noumea fliegen. nun haben alex u christian ein alternativprogramm aufgestellt: alex geht via noumea nach ouvea u christian bleibt geht retour nach noumea, wo schon eine horde schriftsteller auf ihn warten. an dieser stelle uebrigens unbekannterweise einen gruss von mir retour an alex' mutter. es freut mich, dass auch Sie zu unseren treuen leserinnen zaehlen :-) plus ein hallo an die verwandten von simona und alice; die sich anscheinend ob der fotos ihrer lieben auch erfreut haben.
ja, also, was mich angeht: ich war heute an einem finalspiel eines maedchencricketcups in we. das war recht interessant, sowohl spielerisch als auch wegen der tenues: die frauen spielen hier naemlich zwingenderweise in den traditionellen roben, die an die missionsroben erinnern ( s. auch foto weiter unten). leiderleider ist nun anscheinend mein fotoapparat kaputt. wie ihr euch vorstellen koennt, stellt das auf einer insel wie lifou ein groesseres problem dar. meine gastgeber meinten vorher, ich soll mal im cybercafe fragen gehen. der koenne vielleicht helfen (hmmmmmmmmmm). immerhin sind die bisher geschossenen fotos noch drauf auf der speicherkarte. a bientot, je vous embrasse...
Donnerstag, 15. Januar 2009
bei lizzy
verteilt...
tschou zaeme. inzwischen sind wir ziemlich verteilt und die forschungsarbeiten laufen: simona und ich sind nach wie vor in xepenehe. simona uebernachtet bei lizzy u ich etwa 5km entfernt bei helene - ihr eigentliches zuhause ist eben hier auf lifou und nicht in noumea. alice u melanie sind inzwischen wieder auf grande terre und reisen heute in den norden der hauptinsel, nach poindimie. dort gibt es einerseits viele kuenstler, die skulpturen fertigen (thema melanie). andererseits befindet sich dort auch der ursprung des kanekas (alice). die jungs sind im moment noch in koumo auf lifou, fliegen nun aber am montag nach tiga zu diesem pasteur, der dermassen eine kapazitaet sein soll. ich selber habe gestern 22 fragen an den verantwortlichen fuer das thema patrimoine in der province des iles zusammengestellt. interview folgt. hab die fragen simona zu lesen gegeben und sie meinte: sehr gut, aber vielleicht solltest du jetzt aufhoeren. sonst gibts dem herrn noch was, wenn ihm sein mitarbeiter die fragen vorlegt, hihi.
oben seht ihr uebrigens einen aus palmzweigen gefertigten spielball. eine alte frau hat ihn fuer mich im rahmen eines landgangs eines australischen kreuzfahrtschiffs gemacht. die leute aus lifou empfangen die touris dann jeweils mit taenzen, handwerk, stoffen, essen etc. das kreuzfahrtschiff ist so riesig, dass man meinen koennte, ein ufo sei in der lagune gelandet...
Sonntag, 11. Januar 2009
jetzt: lifou
Dienstag, 6. Januar 2009
noumea libre
wir wohnen in einem vorort von noumea mit namen
'riviere salee'. der bus braucht etwa 30 minuten fuer die fahrt ins
zentrum. ja, die anderern sind entweder auf der bank, oder beim ticketschalter
wegen den fluegen nach tiga (peter, christian und alex gehen jetzt mal
zuerst auf die noch viel kleinere insel tiga, weil dort ein pastor
lebt, der sowohl ecrivain ist als auch mit den gestes, also mit dem
thema von alex, zu tun hat). die andern sind in einen cd-laden (thema
alice) und ich bin nun in das musee territorial erste abklaerungen machen gegangen, weil die dort die ausstellung ueber die traditionellen spiele in lifou zu gast hatten und weil sich dort der service du patrimoine von neukaledonien befindet.
themawechsel: wir essen fast jeden tag fisch und es ist jedes mal ein genuss! einmal eben diese
thunfischsashimispiesse, dann einmal hatten wir fangfrischen fisch vom
mann von helene. dann gestern zum znacht ein fischcurry. es gibt immer
reis dazu und meist auch kartoffeln und salat.
die preise hier in den magasins sind
der absolute wahnsinn. 3 salate, eine flasche cola und ein paar
bananen kosten hier einfach 40 schweizer franken. es ist gschpunna (accents, umlaute usw. gibts hier nicht auf der tastatur). und jenny,
also unsere eigentliche gastmutter (sie hat die gruppe dann
weiterverteilt an verwandte wie ihre schwester helene, wo mel und ich
wohnen) hat gemeint, dass die lebensmittelpreise bei ihnen seit der
wirtschaftskrise merklich gestiegen sind. nun geht
wirklich wenn immer moeglich jemand von uns mit zum einkaufen, damit
wir uns beteiligen koennen. schliesslich haben wir diese kosten ja
auch budgetiert. zum glueck zieren sie sich nicht allzu sehr, unsere noetli anzunehmen.
gestern habe ich geschrieben, dass ich aus versch. gruenden nun nach lifou gehe und nicht nach ouvea. ich wollte noch anfuegen: das wasserproblem (kein frischwasser) und die mueckenplage sind auf ouvea im moment ziemlich thema. v.a. die sache mit dem wasser ist schwierig, weil die entsalzungsmaschine, die sie dort haben, tombee en panne ist. das ersatzteil, das sie brauchen, muss aus daenemark ueberfuehrt werden. ihr koennt euch vorstellen, dass das dauert. helenes tochter monique war gestern noch zu besuch, um eine geste zum neuen jahr zu machen. und sie hat uns etwas mehr erzaehlt. gleichzeitig hat sie mich eingeladen, sie fuer ein paar tage besuchen zu kommen auf ouvea. sie wohnt in st. joseph. das werde ich dann wohl mit simona machen. helene kennt auf ouvea auch noch ein paar aeltere leute, die noch viele jeux traditionnels von frueher kennen. spannend...
soli, nun muss ich los. wir haben heute nami ein rendez-vous im centre tjibaou.
beste gruesse und merci fuer eure comments. es ist schoen, auch etwas von eurer seite des erdballs zu lesen.
Montag, 5. Januar 2009
sushi und robinettes
Helene ist schulinspektorin und lehrerin auf den drei loyalitaetsinseln. Im moment ist sie eben in
Oben dran seht ihr simona und
Das andere bild zeigt dédé mit einem thunfisch, aus dem er gestern fuer uns frische sashimi-grillspiesse gemacht hat. Er guckt extra grimmig, ihr koennts vermuten. Er ist einer der soehne von jenny, unserer anderen gastmutter; die uns alle unterkuenfte beschafft hat und bei der auch drei von uns wohnen.
Dann auf dem letzten bild seht ihr sara, auch eine tochter von jenny, die mir gestern den parachute gezeigt hat.
wir sind da!

soli.... nach einer abenteuerlichen reise, welche schlussendlich am dritten jan. ihr ende gefunden hat, sind wir endlich in NC angekommen. mein frueheres lioblied auf die lufthansa nehme ich wieder retour und werde alle meine lh-aktien sofort verkaufen. ich schreibe hier alles klein, weil ich auf der unglaublichsten taststur schreibe, die ich je gesehen habe. jede taste ist wo anders als @ home. adlersystem laesst gruessen. sogar fuer den punkt brauchts die shifttaste.alors, hier seht ihr meine gegenwaertige schlummermutter, die helene, wie sie fuer mich gerade etwas mit einer ficelle zaubert. dann noch eine schildkroete, die sie zackzack auf den tisch gebracht hat.
Donnerstag, 1. Januar 2009
wie ihr bereits von karin erfahren habt, konnten wir neujahr nicht wie erwartet und von mir sehnlichst erhofft im flieger hoch über boden verbringen. nein, wir mussten in einer hotelbar anstossen. alice und ich sind zudem ganze 15 minuten vor dem jahreswechsel im ausgestorbenen frankfurter flughafen rumgerannt auf der suche nach einem overnight-kit. gerannt sind wir und trotzdem nix gefunden!! nun denn, oprimismus ist angesagt.
bis gli dann aber von noumea aus!
Gestrandet...
Wir sind gestrandet, denn wir sind erst ein Mal gelandet:
Arktischer Eisregen und Schneemengen im Hochgebirgsumfang haben unseren Start in Züri verzögert. Nachdem wir dann (glaublich) zwei Mal enteist worden sind in Kloten ging´s dann auch endlich los nach Frankfurt mit der (wie immer) tollen Lufthansa. Zwar sind wir um 22.30h und damit eine Stunde vor Abflug nach Singapur in Frankfurt gelandet. Die Quantas hat sich aber geweigert, uns noch mitzunehmen! Auch die Star Alliance hat ihre Grenzen.
Wie ihr euch vorstellen könnt, fanden wir diese Tatsache nicht gerade erfreulich. Aber nun gut, flexibel wie wir sind, haben wir unser hartes Los angenommen und uns gratis im *****Sheraton Hotel am Frankfurter Flughafen einquartieren lassen. "Möchten Sie ein Einzel- oder ein Doppelzimmer?" Hmmm.... lassen Sie mich überlegen, ich hier, fünf Sterne, ich kann mich überwinden und nehme ein Einzelzimmer :-)
Silvester haben wir dann in der hoteleigenen Bar verbracht und mit Caipirinhas, Mojitos, Whisky und noch einigen anderen Kreationen angestossen (ja, diese Drinks haben sich auf mehrere Köpfe verteilt).
Nun kommen wir gerade von einem ausgiebigen z´Morgä, das wirklich keine Wünsche offen gelassen hat. Der hoteleigene Coiffeur hat heute leider geschlossen; einige von uns wären an diesem Service durchaus interessiert gewesen, da in den letzten Tagen die Prioritäten anderswo lagen. Andere wiederum interessieren sich für das Wellnessangebot im Haus. Da wir aber unser Gepäck nicht erhalten haben am Flughafen sind die Nutzungsmöglichkeiten praktisch auf die Sauna beschränkt ;-)
Ja, nun geht es erst heute Abend um 23.30h weiter nach Singapur. Am 3. Januar sind wir dann endlich in Noumea, wenn alles klappt (drei von uns [inkl. Melanie und ich] sind noch auf der Warteliste für den Singapur-Flug; man hat uns aber gesagt, dass das klappen wird.... mal kuken).
Alors, bis gly, Karin.