Dienstag, 6. Januar 2009

noumea libre

ich habe mich gerade fuer zwei stunden abgeseilt von der gruppe und begluecke euch darum mit news von grande terre. endlich schreibe ich nun heute auf einer englischen tastatur, phu...

wir wohnen in einem vorort von noumea mit namen
'riviere salee'. der bus braucht etwa 30 minuten fuer die fahrt ins
zentrum. ja, die anderern sind entweder auf der bank, oder beim ticketschalter
wegen den fluegen nach tiga (peter, christian und alex gehen jetzt mal
zuerst auf die noch viel kleinere insel tiga, weil dort ein pastor
lebt, der sowohl ecrivain ist als auch mit den gestes, also mit dem
thema von alex, zu tun hat). die andern sind in einen cd-laden (thema
alice) und ich bin nun in das musee territorial erste abklaerungen machen gegangen, weil die dort die ausstellung ueber die traditionellen spiele in lifou zu gast hatten und weil sich dort der service du patrimoine von neukaledonien befindet.

themawechsel: wir essen fast jeden tag fisch und es ist jedes mal ein genuss! einmal eben diese
thunfischsashimispiesse, dann einmal hatten wir fangfrischen fisch vom
mann von helene. dann gestern zum znacht ein fischcurry. es gibt immer
reis dazu und meist auch kartoffeln und salat.
die preise hier in den magasins sind
der absolute wahnsinn. 3 salate, eine flasche cola und ein paar
bananen kosten hier einfach 40 schweizer franken. es ist gschpunna (accents, umlaute usw. gibts hier nicht auf der tastatur). und jenny,
also unsere eigentliche gastmutter (sie hat die gruppe dann
weiterverteilt an verwandte wie ihre schwester helene, wo mel und ich
wohnen) hat gemeint, dass die lebensmittelpreise bei ihnen seit der
wirtschaftskrise merklich gestiegen sind. nun geht
wirklich wenn immer moeglich jemand von uns mit zum einkaufen, damit
wir uns beteiligen koennen. schliesslich haben wir diese kosten ja
auch budgetiert. zum glueck zieren sie sich nicht allzu sehr, unsere noetli anzunehmen.

gestern habe ich geschrieben, dass ich aus versch. gruenden nun nach lifou gehe und nicht nach ouvea. ich wollte noch anfuegen: das wasserproblem (kein frischwasser) und die mueckenplage sind auf ouvea im moment ziemlich thema. v.a. die sache mit dem wasser ist schwierig, weil die entsalzungsmaschine, die sie dort haben, tombee en panne ist. das ersatzteil, das sie brauchen, muss aus daenemark ueberfuehrt werden. ihr koennt euch vorstellen, dass das dauert. helenes tochter monique war gestern noch zu besuch, um eine geste zum neuen jahr zu machen. und sie hat uns etwas mehr erzaehlt. gleichzeitig hat sie mich eingeladen, sie fuer ein paar tage besuchen zu kommen auf ouvea. sie wohnt in st. joseph. das werde ich dann wohl mit simona machen. helene kennt auf ouvea auch noch ein paar aeltere leute, die noch viele jeux traditionnels von frueher kennen. spannend...

soli, nun muss ich los. wir haben heute nami ein rendez-vous im centre tjibaou.

beste gruesse und merci fuer eure comments. es ist schoen, auch etwas von eurer seite des erdballs zu lesen.

3 Kommentare:

Christa hat gesagt…

Hallo,

es freut mich zu lesen, dass ihr nun alle einen passenden Ort für euer Forschungsprojekt findet. Aber kann mir bitte jemand von euch sagen, wo genau sich die Insel Tiga befindet? Wir konnten sie auf Google World nicht finden und es ist mir doch ein wenig unheimlich, wenn ich nicht weiss, wo sich l'amore mio aufhält:) Danke.

Liebe Grüsse aus dem eisigen Basel,
Christa

Anonym hat gesagt…

Nach dem Fahndungsfoto (vom 5.1.) des berüchtigten "new caledonia thuna stabbers" wundert's nun auch nicht, dass ihr schon in der ersten Woche zu Fisch-Jüngern geworden seit. Schön, dass ihr nicht verhungert, und auch nicht gebratene Acht-Beiner essen müsst.

Hier in Bern alles paletti soweit...

Bro

Anonym hat gesagt…

Salut,

Es ist schön zu lesen, dass es Euch allen gut geht und Ihr innerhalb der Ankunftswoche bereits grosse Pläne schmieden konntet. Ui, die Lebensmittelpreise sind ja wirklich happig, kein Wunder ernährt man sich gerne vom selbstgefangenen Fisch. Pflanzen die Leute auch selber in Gärten an, damit sie weniger Nahrungsmittel kaufen müssen?

Alle lieben Grüsse und viel Erfolg weiterhin. Grüessli aus der Nebensuppe, Heike